Der Rücktritt von einem Fernabsatzvertrag bedeutet auch, ohne Kosten für den Verbraucher (mit Ausnahme der unten genannten Ausnahmen), die Kündigung eines Nebenvertrags – z. B. Leasing eines Autos (Hauptvertrag) und Versicherung für die Dauer des Mietverhältnisses (Nebenvertrag). Zwischen Fern- und Off-Premise-Verträgen gibt es Verträge, für die kein Widerrufsrecht besteht. Artikel 38 des Verbraucherschutzgesetzes weist auf 13 Verträge hin, von denen der Verbraucher kein Recht hat, zurückzutreten. Natürlich werden nicht alle von ihnen für Online-Shops gelten, aber es lohnt sich, auf all diese Ausnahmen hinzuweisen. Die beiden Parteien haben noch einige Verpflichtungen, auch wenn der Vertrag als nie abgeschlossen gilt. Kaufverträge, die mit einem Online-Shop geschlossen werden, sind sogenannte Fernabsatzverträge. Die Regeln und das Verfahren zum Abschluss solcher Verträge mit dem Verbraucher sind im Verbraucherrechtegesetz vom 30. Mai 2014 geregelt. Wenn Sie einen Vertrag über eine Website abschließen, müssen Sie spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs klar und lesbar angeben, ob Lieferbeschränkungen gelten und die Zahlung bedeutet, dass Sie das akzeptieren. Der Fachmann kann dem Verbraucher auf seiner Website auch die Möglichkeit geben, eine Widerrufserklärung online auszustellen und zu versenden.

Der Fachmann hat dann den Eingang der Widerrufsmitteilung des Verbrauchers unverzüglich durch eine Quittung auf einem dauerhaften Datenträger zu bestätigen. Bietet der Fachmann nicht an, die Waren selbst zurückzuzufordern, so kann der Verbraucher sie zurücksenden, indem er sie unverzüglich oder innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung über ihren Widerruf an den Fachmann oder eine vom Fachmann ermächtigte Person zurücksendet oder physisch zu ihrer Rücksendung aussendet. [*Wenn die Von-Distanz-Kommunikation, die Sie verwenden, den Raum oder die Zeit, die für die Bereitstellung der Informationen zur Verfügung steht, begrenzt, können diese Elemente auf eine andere, aber geeignete Weise bereitgestellt werden. Beispielsweise kann ein TV-Shopping-Kanal beschließen, die detaillierten Informationen auf seiner Website, während des Verkaufsanrufs oder durch eine Kombination aus beidem zu geben.] Ein Verbraucher hat das Recht, innerhalb von 14 Kalendertagen ohne Angabe von Gründen und ohne Strafen zurückzutreten, wenn er seine Meinung nach Abschluss eines Fernabsatzvertrags oder eines Außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Vertrags ändert. Ist dieser Betrag zu hoch, wird der zu zahlende Betrag in Bezug auf den Verkaufswert der bereitgestellten Betrage berechnet. Was ist das ursprüngliche Datum, an dem die 14-Tage-Periode beginnt? Es hängt vom Vertrag ab, den der Verbraucher eingeht. Handelt es sich bei dem Vertragsgegenstand um eine einmalige Lieferung, z. B. Computerausrüstung, so ist der Beginn der 14-Tage-Frist ab dem Tag des Eingangs dieser Ausrüstung beim Kurier oder Postboten zu zählen.

Bestellt der Verbraucher jedoch ein Möbel, das in Teilen geliefert werden soll, so wird die Frist für den Rücktritt vom Vertrag ab dem Datum des letzten steilen Teileingangs gezählt. In der Situation der regelmäßigen Lieferung für einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahresabonnement einer Monatszeitschrift, beginnt dieser Zeitraum mit der Auslieferung der ersten Ausgabe des Magazins. Bei anderen Verträgen, z.B. der Erbringung von Dienstleistungen, wird diese Frist ab dem Tag des Vertragsabschlusses gezählt. Ja, das sind die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Ein Unternehmer, der einen Fernabsatzvertrag abgeschlossen hat und die Ware zurückgeben möchte, kann sich auf die allgemeinen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches verlassen, die dem Verkäufer die Haftung für Mängel (Bestimmungen der Kunst) zur Verfügung stellen.